Erklärung der CDU/H&G-Fraktion zum Volksstimme-Artikel „Wernigerode pfeift aufs Radrennen“

2. April 2019

Für teures Geld wurde seinerzeit eine Beratung von außen eingekauft, um u. a. die Kommunikation zwischen Stadtverwaltung und Stadtrat zu verbessern. Die CDU-Mitglieder der  Arbeitsgruppe zu diesem Thema haben berichtet, dass deutliche Defizite festgestellt wurden und die Stadträtinnen und Stadträte sich oft  nicht ausreichend informiert und im Vorfeld von Entscheidungen nicht mitgenommen fühlten. Dieses wurde auch klar formuliert.

Leider hat sich an dieser Situation nichts zum Besseren verändert, wie die Diskussion im Stadtrat von Wernigerode zur Deutschland-Tour gezeigt hat.

Unabhängig davon, ob das Großereignis „Sinn“ macht oder nicht, wurde offensichtlich,  dass die Stadtspitze stückchenweise unterschiedliche Informationen an die Stadträte gegeben hat. Die Stadträte wurden in den Ausschüssen unterschiedlich informiert. Gerade für eine Stadt, die eigentlich ein Herz für den Radsport hat, ist eine solche Art der Kommunikation schädlich, wenn nämlich im Stadtrat jede Menge Fragen gestellt werden (müssen), deren Antwort den einen oder die andere überrascht hat. Deutlich  wurde ebenso die unterschiedliche Einschätzung der Verwaltungsspitze zu diesem Großereignis.

Zukünftig erwartet die Fraktion, dass die erforderlichen Informationen und Hintergründe für ein verantwortungsvolles Abwägen umgehend und umfassend  kommuniziert werden.

Im Namen der Fraktion

Roland Richter