Vorstand des Stadtverbands spricht sich für Förderung der „Kulturkirche“ aus

26. September 2018

Der Vorstand des CDU-Stadtverbandes Wernigerode diskutierte im Vorfeld der kommenden Stadtratssitzung in seiner Vorstandssitzung am 24.09.2018 intensiv zum  Thema Kulturkirche. Im Ergebnis spricht sich der Vorstand deutlich für die Bereitstellung der städtischen Gelder zur Umwidmung der Liebfrauenkirche aus und hofft auf eine positive Abstimmung im Stadtrat. Die folgenden Gründe führen zu unserer Befürwortung, so die Stadtverbandsvorsitzende Angela Gorr, gleichzeitig auch Vorsitzende des Ausschusses für Schule, Kultur und Sport:

  1. Das große ideelle und finanzielle Engagement der Bürgerinnen und Bürger, die das Projekt mit ihren Spenden bereits unterstützt haben und noch unterstützen wollen, ist bemerkenswert. Dass dadurch der städtische Zuschuss gegenüber der ersten Vorlage verringert werden konnte, gibt ein deutliches Signal an die Stadträtinnen und Stadträte.
  2. Der vom Oberbürgermeister in die Vorlage zusätzlich übernommene Passus, dass eine vertragliche Regelung zur unentgeltlichen Nutzung der Kulturkirche zwischen der Stiftung und der Stadt WR abgeschlossen wird, wie im Ausschuss für Schule, Kultur und Sport von Frau Gorr eingebracht, sichert insbesondere unseren Schülerinnen und Schülern  sowie den örtlichen Vereinen den Auftrittsort Kulturkirche. Zum  Vergleich:  In den letzten Jahren ist in Größenordnungen städtisches Geld in die Sicherung der Sportstätten geflossen, auch das hat letztendlich  positive Impulse für die Bürgerinnen und Bürger, insbesondere auch für Kinder und Jugendliche, gebracht.
  3. Der städtische Zuschuss ist festgeschrieben und über mehrere Jahre verteilt. Es dürfen daher keine weiteren Kosten für die Stadt WR anfallen.
  4. Der Zustand u.a. der städtischen Schulen und die dafür nötigen Sanierungskosten sollten in der öffentlichen Diskussion nicht gegen die Kulturkirche ausgespielt werden.

Angela Gorr MdL
CDU-Stadtverbandsvorsitzende

Kulturkirche Wernigerode