Kurzauswertung der ersten Mitgliederbefragung 2018 der CDU Wernigerode

18. Juni 2018

Die erste Mitgliederbefragung des Wernigeröder CDU-Stadtverbands wurde zu Beginn des Jahres durch den CDU-Stadtvorstand initiiert, der auch die Erarbeitung des Fragebogens und die logistische Durchführung der Erhebung übernahm. Die Erhebung fand – bei einmaliger Verlängerung des Erhebungszeitraums – zwischen dem 20. Februar und dem 30. April statt, wobei sich insgesamt 19 Mitglieder beteiligten. Der Rücklauf entspricht damit in etwa 15% der aktuellen Mitgliedschaft. Die durch das Vorstandsmitglied Christian Reinboth am 31. Mai vorgestellten Ergebnisse sind damit nicht als repräsentativ zu betrachten, sondern vielmehr als qualitatives Stimmungsbild der aktiveren Mitgliedschaft zu verstehen.

Bei der Frage nach der grundsätzlichen Zufriedenheit der Mitglieder mit der Arbeit des CDU-Stadtverbands antworteten etwas mehr als zwei Drittel der Befragten positiv, während fünf Befragte ein negatives Votum abgaben. Im Hinblick auf zukünftig gewünschte Informationsangebote sprachen sich immerhin 14 der 19 teilnehmenden Mitglieder für einen regelmäßig erscheinenden E-Mail-Newsletter aus. Auffällig ist hier, dass insgesamt 26 Nennungen auf digitale Informationsangebote entfielen, während analoge Informationsangebote nur 16 mal selektiert wurden – die zunehmende Bedeutung digitaler Medien in der politischen Meinungsbildung ist somit auch in der Parteiarbeit zu berücksichtigen. Auch bei der Bewertung der bestehenden Informationsangebote schnitten die digitalen Angebote – die Webseite sowie auch die Social Media-Präsenzen bei Facebook und Twitter – besonders gut ab.

Bei der Frage nach zukünftig gewünschten Veranstaltungsformaten sprachen sich 14 der 18 Befragten für die regelmäßige Durchführung politischer Podiumsdiskussionen aus. Auch auf die Öffnung von Sitzungen des Stadtverbandsvorstands und der Stadtratsfraktion sowie auf CDU-Bürgersprechstunden entfielen zahlreiche Stimmen. Welche Themen in solchen Formaten vornehmlich diskutiert werden könnten, verrät die von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gewünschte Priorisierung der Themenschwerpunkte für das kommunale Wahlprogramm: Neben den städtischen Finanzen stehen hier Schule, Kultur und Sport, Sicherheit und Ordnung sowie die Förderung der regionalen Wirtschaft auf den ersten Rängen.

Bei den Antworten auf die offene Frage dominierten drei Themen: Die Sorge um die Zukunftsfähigkeit des kommunalen Haushalts, die Sorge um finanzielle Schäden, die sich im Falle eines Misserfolgs in der weiteren Schierker Ortsentwicklung für die Stadt ergeben könnten sowie der Wunsch nach einer stärkeren und öffentlich sichtbareren Positionierung der CDU – gerne auch mit jungen Gesichtern. Im Anschluss an die erste offene Auswertung der Ergebnisse im Rahmen der Mitgliederversammlung am 31. Mai wird sich der CDU-Stadtvorstand in seiner nächsten Sitzung intensiv mit den Resultaten befassen.

Beteiligung

Zufriedenheit

Informationen

Veranstaltungsformen

Wunschveranstaltungen

Themenbereiche