Breitband-Ausbau in Wernigerode ist auf einem guten Weg

31. März 2010

Am 28.03.2010 fand in der im Mühlental gelegenen „Alten Waldmühle“ der zweite diesjährige „politische Frühschoppen“ der Wernigeröder CDU statt, der erneut von der Stadtverbandsvorsitzenden Angela Gorr MdL moderiert wurde. Diesmal berichteten Prof. Dr. Ulrich Fischer-Hirchert von der Hochschule Harz, Hans-Martin Schulze vom An-Institut HarzOptics GmbH und Wirtschaftsförderer Ralf Quednau vor mehr als 30 Zuhörern vom Stand des Breitband-Ausbaus in Wernigerode.

Breitbandworkshop

Angela Gorr MdL begrüßt die drei Referenten – Prof. Dr. Fischer-Hirchert von der Hochschule Harz, Herrn Schulze vom Breitbandzentrum Harz und Herrn Quednau, den Wirtschaftsförderer der Stadt Wernigerode (Foto: Christian Reinboth).

Dabei konnte auf zahlreiche Fragen von Stadträten und interessierten Bürgerinnen und Bürgern eingegangen werden. So erläuterte Hans-Martin Schulze, dass die Versorgung mit Breitband trotz der wirtschaftlichen Bedeutung des schnellen Internets noch immer keine kommunale Pflichtaufgabe ist, weshalb die Schaffung entsprechender Infrastruktur in kommunalen Bebauungsplänen häufig keine Berücksichtigung findet.  Wie Ralf Quednau ausführte, geht die Stadt Wernigerode hier neue Wege – so wurde bei der Erschließung des neuen Gewerbe- und Industriegebiets „Schmatzfelder Chaussee“ die Breitband-Versorgung explizit eingeplant.

Prof. Fischer-Hirchert zufolge befinden sich derzeit Angebote von vier Telekommunikationsunternehmen in der Prüfung, die sich um einen Ausbau der Breitband-Infrastruktur in Wernigerode beworben haben. Dabei werden auch sämtliche Ortsteile berücksichtigt, wie die Planer auf Nachfragen der teilnehmenden Ortsbürgermeister von Minsleben und Reddeber, Karl-Heinz Mänz und Rainer Oppermann, bestätigten konnten.

Breitbandworkshop

Gerade viele jüngere Wernigeröder/innen zog es zur Breitband-Diskussionsrunde (Foto: Christian Reinboth).

Da mit einer Entscheidung bereits in den kommenden Wochen zu rechnen ist, könnte laut Hans-Martin Schulze noch in diesem Jahr mit ersten Bauarbeiten begonnen werden. Dabei ist über die Ausschreibungsbedingungen sichergestellt, dass die einmaligen Anschlusskosten nicht mehr als 100 Euro betragen werden – eine schnelle und bezahlbare Internetanbindung rückt damit für die Wernigeröder Bürgerinnen und Bürger in greifbare Nähe.

Weitere Fotos der Diskussionsrunde gibt es hier, die Folien der Präsentation können hier eingesehen werden.

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